Häuslers und Lamberts Internet-Durchbuch

Gerade bin ich über einen neuen Produktlaunch gestolpert und zwar von “mein Internet-Durchbruch” von Heiko Häusler und Dirk-Michael Lambert, zwei nicht unbekannte Namen in der Internetmarketing-Branche.

Bei diesem ersten Launch-Video sind mir wieder einmal ein paar Dinge aufgefallen, die mich sehr häufig stören, wenn es um Internetmarketing-Verkaufstexte geht – es wird “gelogen”, dass sich die Balken biegen. Oder zumindest werden Geschichte erzählt, die zumindest fragwürdig sind und es werden Widersprüche zu den eigenen Aussagen gemacht – bei diesem Beispiel sogar im selben Video.

Ich möchte an diesem Beispiel einmal deutlich machen, was ich meine (hier aber mehr aus der Augenzwinker-Persektive)…

Internet-DurchbruchDer Aufhänger ist ein Bierdeckel – war da nicht schon mal etwas… Okay, die Grundidee ist nicht ganz neu, aber da will ich einmal drüber hinweg sehen (wie Sven Meissner das sieht kann ich nicht sagen)

Das Versprechen: jeder Anfänger kann mit dieser Bierdeckelmethode in 30 Tagen 30.000 Euro verdienen (auf dem Bierdeckel findet sich ein 12-Schritte-Plan).

Das klingt nicht weiter neu sondern wie das übliche IM-Versprechen. (Interessant ist, dass im Video berichtet wird, dass von 12 ausgewählten Kunden, die 4.000 € für das Konzept zahlten, es nur 5 geschafft haben…) Aber darauf wollte ich gar nicht heraus.

Was mir aufgestoßen ist, ist der Fehler in der Geschichte, die mir als potentiellem Kunden aufgetischt wird:

Heiko Häusler und Dirk-Michael Lamberts sitzen also auf Grund einer geheimen Zusammenkunft von Internetmarketern in einem Pub in England und kritzeln auf einen Bierdeckel das Konzept. Dieser Bierdeckel wird im Video präsentiert und – man glaubt es nicht – der englische Pub benutzt Berliner Bierdeckel

Okay, das ist “nur” Fauxpas im Story-Telling – und da auch “nur” im visuellen Teil.

Dass selbst bei ausgewählten Kunden die Erfolgsquote nur bei 5 von 12 ausgewählten, besten Kunden, die 4.000 Euro für ein 3-tägigs Seminar zahlten, hatte ich ja schon erwähnt. Aber krasser (und IM-typisch) fand ich einen anderen Widerspruch:

Herr Lamberts sagte in dem Video: “… ich lebe eben nicht davon, dass ich Halbwahrheiten da draußen verbreite und Ihnen Stück für Stück kleine Bocken hinwerfe und die wahren Geheimnisse, wie man im Internet Geld verdient, zurückhalte, sondern meine Leidenschaft ist es, Menschen wie Ihnen zu helfen, egal welches Produkt, welche Dienstleistung Sie vermarkten, übers Internet sofort massiv mehr Kunden, Aufträge, Umsatz und Geld zu machen.” [Video Mein Internet Durchbruch Video 1 final.flv = Video 1 unter "30.000 Euro Challenge" ab ca. 4:52] In der Folge berichtet er, dass er über die letzten Jahre viele Strategien erlernt hat, mit denen er sein eigenes Business aufbaute. In seinem Fundus seien die weltbesten Strategien, die nicht alle von ihm erdacht sind, sondern auch von führenden Internet-Marketern auf Hawaii beim Golf ausgeplaudert wurden (den da erzählen die Dinge, die sie sonst auch nicht mit der Pistole auf sie gerichtet preisgäben…)

Vorher hatte er aber auch berichtet, dass er “seit 12 Jahren Selbständigen, Website-Betreibern, Unternehmern [hilft] Geld zu verdienen durch besseres, effektiveres Marketing.” [Video ab 3:50]

In der Einleitung wurde aber ebenso herausgestellt, dass Interessenten ihn bekniet hätten und erst nach langer Überlegung wären sie bereit gewesen, jetzt in 2012 das 12-Schritte-Konzept der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Was denn nun? Schon immer den Kunden alles erzählt und nichts zurückgehalten, oder jetzt, nach langem Betteln, das Konzept preisgeben? Beides kann ja nicht stimmen…

Aber so ist es halt – jedes Jahr braut es einen neuen Launch, die Information ist bekannt, wird aber in einem neuen Kleid präsentiert und als neustes Geheimnis verkauft. Und es finden sich immer wieder “Opfer”.

An dieser Stelle: das beworbene Produkt kenne und beurteile ich nicht (da mag sich jeder selbst ein Bild machen) – mir geht es nur um die Verkaufspaxis, die mir nicht gefällt. Ein anderes Beispiel war vor Kurzem, dass ein neues Produkt mit “SEO ist tot” beworben wurde und derselbe Marketer dann 3 Wochen später massiv einen Launch für ein SEO-Produkt bewarb. Das passt einfach nicht und da bin ich dann auch nicht mit “der Erfolg gibt ihnen Recht” zufrieden zu stellen…

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Testimonials

Für den Verkaufsprozess werden gerne Testimonials genutzt, also Kundenbewertungen in Form von Video, Blogbeitrag, eMail, … Hiergegen gibt es auch nichts einzuwenden.

Aber welchen Wert haben diese für mich als Interessenten des Produkts?

Hier ist die Sache schon nicht mehr ganz so einfach.

Ich lasse bei dieser Betrachtung einmal gefälschte, fiktive Testimonials außer acht (die gibt es, so wie es auch gefälschte Verdienst-Nachweise gibt, die sich auch ganz einfach erstellen lassen…)

Gerade bei Internetmarketing-Kursen werden die (neuen) Mitglieder gerne beauftragt, ein ehrliches Testimonial zu machen, dieses dem Kursbetreiber zur Verfügung zu stellen, es aber auch selbst zu nutzen, um über Affiliate-Provisionen durch das Beschaffen neuer Mitglieder auf Grund dieses Testimonials die ersten Verdienste zu generieren.

Nicht zuletzt durch die Verdienstabsicht, werden die Beurteilungen natürlich nicht schlecht ausfallen. Aber auch wenn das keine Rolle spielen sollte, kommen die Testimonials ja i.d.R. von Anfängern, die euphorisiert von den versprochenen und erwarteten Geldströmen, die rosarote Brille auf der Nase tragend gar nicht anders können als begeistert zu sein.

Viel entscheidender ist dann doch aber, wenn ich (als Interessent eines Produkts) mir angucke, wie das ganze ein Jahr später aussieht…

Ich möchte vorweg schicken, dass diese Beispiel sehr willkürlich ist und nichts über das Produkt selbst aussagen soll – bin ich nur durch Zufall beim letzten Artikel drüber gestolpert…

Hier zunächst das wirklich glaubhafte Testimonial (und ich bin überzeugt, dass auch Heike zu diesem Zeitpunkt [etwa Dezember 2010] ehrlich und in festem Glauben war):

[Video ist inzwischen auf youtube nicht mehr verfügbar, Lars, 23.03.2012]

Wenn ich mir dann aber heute, ein 3/4 Jahr später, den Blog von Heike angucke, sehe ich, dass der letzte Eintrag von Januar 2011 ist, der Blog es insgesamt auf gerade 6 (sechs!) Posts gebracht hat, die im Testimonial genannte URL http://heikehaubner.com/ führt zu einer Seite, die informiert, dass die Domain zum Verkauf steht.

Noch einmal: das sagt letztlich nichts über das testierte Produkt aus, wohl aber darüber, dass dieses Testimonial (wie viele andere) “für den A…” ist.

D’rum: bleibet mündig und geht mit offenen Augen durch die Welt!

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Jahresfazit eines Bloggers

Gordon Kuckluck beschriebt in seinem Blog geldschritte.de seit einem Jahr sehr ehrlich seinen Weg im Internet-Business – jetzt hat er sein Jahresfazit veröffentlicht.

Dieses erscheint zunächst einmal recht ernüchternd.

Ich möchte ein paar Kernaussagen zitieren, die mir gut gefallen haben: weiter lesen

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Test: Twitt-Erfolg von DocGoy

Mit dem Projekt Weiße Magie habe ich mir das Ziel gesetzt, so viel kostenlose Informationen rund um Das Thema “Geld verdienen im Internet” zu sammeln wie möglich, aber auch auf kostenpflichtige Angebote zu verweisen und diese auch kritisch unter die Lupe zu nehmen.

Das Projekt steckt zwar noch in den Kinderschuhen, umso mehr freue ich mich aber darüber, dass ich die Möglichkeit hatte, den Videokurs Twitt-Erfolg von Dr. Reinhard Goy (DocGoy) vorab testen zu dürfen. Der Kurs erscheint am 01.07.2011 in neuer Version.

Nachfolgend meine Eindrücke:

Twitt-Erfolg ist ein “7-Tage-Kurs”, der in 3 Produkte aufgeteilt ist:

  • Tag 1 ist kostenlos zur Probe erhältlich
    hier geht es im Wesentlichen um die Erklärung, was Twitter ist
  • Tag 2 und 3 ist für Leute, die Twitter in erster Linie privat nutzen wollen
    hier werden Anmeldung und Einrichtung sowie die Funktionen von Twitter beschrieben
    als Bonus erhält man das eBook “Mehr Erfolg als Unternehmer!” mit 450 Seiten und Beiträgen von über 40 Experten
  • Tag 4 bis 7 (10)  ist für Marketing-Experten (bzw. macht zum Marketer und Experten)
    es werden die Themen Follower-Aufbau, Twitter-Automatisierung (zeitversetzt und/oder automatisch tweets absetzen),  Clients
    die Extra-Tage 8-10 beschäftigen sich noch einmal intensiver mit Automatisierung, Follower-Management sowie Interaktion mit facebook und Blogs

Wie bei allen Produkten, die ich kenne, gibt auch Twitt-Erfolg keine Geheimnisse Preis, auf die die Welt noch gewartet hat, aber das ist auch gar nicht der Anspruch des Kurses – allein hierdurch hebt er sich schon positiv von vielen anderen Angeboten zum Thema Internetmarketing ab.

Die ersten drei Tage beschreiben klar, was man mit Twitter alles machen kann und wie man startet. Diese Grundlagen sind sicher notwendig zu wissen, wobei diese auch recht einfach in Eigenregie gegoogelt werden könnten (oder durch schlichtes Ausprobieren direkt auf Twitter). Andererseits werden einige interessante Hinweise gegeben (z.B. zu den Twitter-Bedingungen), die man vielleicht dann gar nicht mitbekäme. Aber der Preis von 9,95 € für denjenigen, der nur diesen Kursteil buchen will, sind auf keinen Fall zu viel für den gebotenen Inhalt – nicht zuletzt auch wegen des ausführlichen 140-seitigen eBooks zum Kurs und des oben schon angesprochenen interessanten Bonus-eBooks.

Wirklich interessant wird es aber erst ab Tag 4 (deshalb sollte sich jeder überlegen, ob er nicht direkt das Gesamtpaket für 59,50 € bestellt wenn er denn interessiert ist, den Umgang mit Twitter zu erlernen).

Natürlich werden auch hier keine Methode oder Programme aus der Kiste geholt, die noch niemand vorher gekannt hätte, aber es werden die Erfahrungen von 5 Jahren Twitt-Erfolg vermittelt. die Progrogramme und Tools (die meisten davon kostenfrei!) werden erläutert, die Vor- und Nachteile herausgestellt. Dies spart dem Einsteiger sicher einige Tage oder Wochen an Recherche, das Ausprobieren von zig Tools, die dann doch mehr versprechen als sie halten.

Wer also Twitter noch nicht kennt oder nur manuell nutzt, der erhält mit Twitt-Erfolg eine gute Anleitung, wie er Twitter “professionell” nutzen kann, wie er seine Follower aufbauen und managen kann und wie er Aufgaben automatisiert sowie wie er an relevanten Content kommt.

Meine Empfehlung: Daumen hoch!

Ach ja: auch positiv: kein Psychodruck-Launch, kein Abo  – 2 Angebote, 2 Preise, klar definierte Inhalte (keine Geheimnisse, die nur angedeutet werden)

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Twitter-Kurs in Neuauflage

DocGoy ist ein im deutschsprachigen Raum bekannter Internetmarketer, der sich auf Twitter spezialisiert hat. Am 01.07 wir er seinen neuen Kurs anbieten, der über 7 Tage laufen wird und für den es in 3 Teilnahme-Stufen geben wird – kostenlos (Tag 1), für privatanwender/für den Hobby-Gebrauch (2.+3. Tag) und schließlich für “professionelle”, für Marketer, die mehr mit Twitter erledigen wollen (4–7. Tag).

Hier einmal ein Beispielvideo “was ist Twitter” aus Tag 1:

 

Wer sich schon mal anmelden will – oder einfach den kostenlosen Teil angucken – der kann das auf der Webseite von DocGoy tun. Ich hatte mir seinerzeit das kostenlose ebook von DocGoy heruntergeladen und es war wirklich voller nützlicher Informationen.

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